Westernsattelgurt

Den richtigen Westernsattelgurt wählen

Viele Reiter zerbrechen sich den Kopf darüber, welchen Sattel sie für ihr Pferd kaufen sollten. Der Sattel sollte ja nicht nur perfekt zum Pferd passen, sondern auch zum jeweiligen Reitstil. In den meisten Fällen fällt die Entscheidung auf den Westernsattel. Es gibt wohl kaum eine andere Sattelform, die so vielseitig nutzbar ist. Aber für den Westernsattel solltest du auch einen passenden Gurt wählen. Dieser ist mindestens genauso wichtig wie der Sattel. Ein guter Westernsattelgurt gibt dem Sattel den erforderlichen Halt, ohne dabei das Pferd all zu stark in der Bewegung einzugrenzen. Zudem sollte ein Westernsattelgurt auch keine Druck- und Scheuerstellen hervorrufen. Nachfolgend erfährst du nähere Einzelheiten, die du bei der Auswahl des Westernsattelgurtes beachten solltest.

Top 3 Westernsattelgurte

AngebotBestseller Nr. 1
PFIFF Westernsattelgurt mit Fell, braun, 55 cm, 005260-50-55
11 Bewertungen
PFIFF Westernsattelgurt mit Fell, braun, 55 cm, 005260-50-55
  • Sattelgurt für das Westernreiten
  • Mit Teddystoff weich abgepolstert
  • Mit Vorrichtung für Martingal
  • Strapazierfähiges Polyestergewebe
  • Länge: ca 55 cm
Bestseller Nr. 2
Engel Reitsport Lammfell Sattelgurt Western Kurzgurt Konturgurt W-Kontur schwarz/med. 20' 50cm
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Engel Reitsport Lammfell Sattelgurt Western Kurzgurt Konturgurt W-Kontur schwarz/med. 20" 50cm
  • Material Oberseite: 100% echtes Merino Lammfell aus Australien / Unterseite: 100% strapazierfähiger Baumwollsteppstoff
  • Breite: ca. 15cm-20cm / Länge: gemessen von Schnalle zu Schnalle / 9 Größen verfügbar
  • mit Strupfenlaschen und Edelstahlschnallen / mit D-Ringen zur Befestigung von Hilfszügeln
  • anatomisch geformt / viel Ellenbogenfreiheit / waschbar bei 30°C mit Fellwaschmittel
  • speziell geeignet für "runde Pferde" mit wenig Ellenbogenfreiheit oder weit vorne liegender Gurtlage
Bestseller Nr. 3
PFIFF Soft 005020 Westernsattelgurt, doppellagig, schwarz 45 cm
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PFIFF Soft 005020 Westernsattelgurt, doppellagig, schwarz 45 cm
  • Doppellagiger Westernsattelgurt
  • Mit Vorrichtung für das Martingal
  • Weich
  • Abwaschbar
  • Material: Synthesekautschuk

Die passende Länge des Westernsattelgurtes wählen

Jedes Pferd hat einen individuellen Körperbau. Das musst du natürlich auch bei der Auswahl beachten. Bei einem Westernsattelgurt wird die Länge immer in Zoll angegeben. Ein Zoll hat eine Länge von 2,54 Zentimeter und heißt auf englisch Inch. Deshalb findest du in den Angeboten häufig Westernsattelgurte mit Längen von 26 Inch oder 38 Inch. Einige Hersteller geben aber auch die Maße in Zoll an. Es ist auf jeden Fall anzuraten, die erforderliche Länge zuvor mit einem Bandmaß auszumessen. Dabei solltest du beachten, dass die beiden Schnallen auf jeder Seite eine gleiche Höhe aufweisen. Die Höhe der Schnallen sollte so sein, dass das Pferd auch nicht beim schnellen Galopp mit den Ellenbogen an die Schnallen streift.

Aus welchem Material sollte der Westernsattelgurt sein?

Das Angebot dieser Gurte ist groß. Das gilt nicht nur für die unterschiedlichen Längen, sondern auch für die Materialien. Folgende Materialien stehen zur Wahl:

  • Lammfell
  • Neopren
  • Filz
  • Fleece
  • Mohair

Alle diese Materialien weisen sowohl Vorteile als auch Nachteile auf. Bei der Auswahl des Materials solltest du daher nach der Sensibilität deines Pferdes und nach deinen persönlichen Vorlieben gehen.

Lammfell

Lammfell ist sehr weich. Daher schütz ein Westernsattelgurt aus Lammfell vor Scheuerstellen. Zudem nimmt das Material sehr gut den Schweiß auf. Allerdings muss ein Westernsattelgurt aus Lammfell mindestens einmal pro Woche gereinigt werden. Dazu benötigst du ein Spezialwaschmittel. Aber das ist nicht weiter schlimm, weil die Reinigung schnell erledigt ist.

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CHRIST Western Lammfell MONDGURT anatomischer Western-Sattelgurt mit konkaver Sichelform, echtes Fell, Westerngurt in schwarz- und braun-Natur & braun-braun – 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90 cm

Neopren

Ein Westernsattelgurt aus Neopren ist recht pflegeleicht. Zudem fühlt sich das Material gut an und schützt das Pferd vor Scheuerstellen. Im Laufe der Zeit zersetzt sich jedoch das Material durch den Pferdeschweiß. Dadurch können an der Innenseite des Gurtes Kratzer entstehen. Daher solltest du deinen Westernsattelgurt aus Neopren regelmäßig auf Beschädigungen hin überprüfen. Sobald du Kratzer oder andere Schäden erkennst, solltest du dir einen neuen Sattelgurt besorgen.

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Filz

Filz ist ebenfalls ein sehr gutes Material für einen Westernsattelgurt. Es ist rutschfest und saugt den Schweiß des Pferdes aus. Zudem hält ein Gurt aus Filz viele Jahre. Verschmutzungen kannst du recht einfach ausbürsten. Das solltest du jedoch mindestens einmal wöchentlich machen, sofern du täglich ausreitest.

BR SIBO Westernsattelgurt, Sattelgurt Filz-Neopren-Filz 28' / 70 cm Doppel-Cinch
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BR SIBO Westernsattelgurt, Sattelgurt Filz-Neopren-Filz 28" / 70 cm Doppel-Cinch
  • Der Filz Neopren Filz Bauchgurt ist antiallergen.
  • bietet aufgrund des weichen Filz auch sensiblen Pferden einen bequemen Tragekomfort.
  • Drei Lagen aus Filz und Neopren sorgen für die optimale Stoßabsorbierung.
  • Die Filzauflage nimmt Schweiß und Feuchtigkeit auf und vermindert das Schwitzen.
  • Zusätzlich hat der Gurt noch zwei halbrunde, unterlegte Schnallen und zwei Mittelösen zum Einhängen von Hilfszügel.

Fleece

Besonders pflegeleicht ist Fleece. Es reicht aus, den Westernsattelgurt aus Fleece hin und wieder mit klarem Wasser abzuspülen. Allerdings ist Fleece nicht so atmungsaktiv wie einige andere Materialien. Zudem wird das Material im Laufe der Zeit immer ein wenig härter. Aber auch an einem Westernsattelgurt aus Fleece wirst du lange Freude haben.

Mohair

Hat dein Pferd eine empfindliche Haut, dann ist ein Westernsattelgurt aus Mohair eine gute Wahl. Die Wolle zur Herstellung stammt jedoch nicht nur von den berühmten Ziegen, sondern es wird auch Wolle von den Alpakas verwendet. Ein solcher Sattelgurt ist weich und ein wenig dehnbar. Dadurch fühlt sich das Pferd nicht so stark eingeengt. Den Westernsattelgurt aus Mohair kannst du ganz normal mit einem beliebigen Vollwaschmittel in der Waschmaschine reinigen.

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PFIFF Westernsattelgurt mit Fell, braun, 55 cm, 005260-50-55
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PFIFF Westernsattelgurt mit Fell, braun, 55 cm, 005260-50-55
  • Sattelgurt für das Westernreiten
  • Mit Teddystoff weich abgepolstert
  • Mit Vorrichtung für Martingal
  • Strapazierfähiges Polyestergewebe
  • Länge: ca 55 cm

Die richtige Form für den Westernsattelgurt wählen

Neben der Wahl des Materials und der Länge ist auch die Form des Westernsattelgurtes von enormer Bedeutung. Es lässt sich niemals vermeiden, dass der Sattelgurt immer zur schmalsten Stelle des Körpers rutscht. Deshalb solltest du dir den Körperbau deines Pferdes ganz genau ansehen. Weist dein Pferd einen schlanken und ziemlich gerade gewachsenen Brustkorb auf, dann kannst du einen ganz normalen Westernsattelgurt wählen. Dieser gibt dem Sattel den erforderlichen Halt und wird in dem Fall auch nicht weiter nach vorn rutschen.

Hat dein Pferd jedoch einen stark gewölbten Rippenbogen, dann rutscht ein gerader Sattelgurt schon nach kurzer Zeit bis an die Vorderbeine. Dadurch entsteht nicht nur für dich eine unbequeme und unsichere Sitzposition, sondern es ist vor allen für dein Pferd äußerst unangenehm. Der Sattelgurt wird in dem Fall zu starken Steuerstellen im Bereich der Achselhöhlen des Pferdes führen. Das gefällt dem Pferd verständlicherweise überhaupt nicht. Das kann dann im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich das Pferd überhaupt nicht mehr reiten lassen möchte. Pferde sind ja nun mal sehr sensibel.

Deshalb ist für solch ein Pferd ein anatomisch geformter Westernsattelgurt die bessere Wahl. Dieser ist im Brustbereich etwas breiter gestaltet, sodass er auch einem Pferd mit einem sehr hohen Rippenbogen gefällt. Ein anatomisch geformter Sattelgurt rutscht nicht und scheuert auch nicht. Zudem profitierst du ebenfalls davon, weil sich die Position deines Westernsattels nicht mehr verändert.

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Den Westernsattelgurt richtig anbringen

Der beste Westernsattelgurt bringt natürlich keinen Vorteil, wenn er nicht richtig verschnallt ist. Besonders wichtig ist es, dass der Sattelgurt nicht zu fest gezogen wird. Der Westernsattel sollte zwar so fest sein, dass er nicht verrutschen kann, aber trotzdem ist in diesem Bereich etwas Erfahrung erforderlich. Es kommt insbesondere darauf an, dass die Festigkeit des Sattelgurtes nicht unangenehm für das Pferd wird. Du spürst aber schon beim Festziehen des Gurtes, ob dein Pferd dabei nervös wird.

Besonders viel Feingefühl benötigst du, wenn dein Westernsattelgurt mit Rollschnallen versehen ist. Diese werden mitunter auch als Roll-Snug bezeichnet. Der Vorteil der Rollschnallen besteht hauptsächlich darin, dass zum Festziehen nur ein ganz geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Wendest du jedoch trotzdem eine hohe Kraft auf, dann wird dein Westernsattelgurt viel zu fest angezogen. Damit fügst du deinem Pferd unnötige Schmerzen zu. Bei einem Ausritt möchtest du ja nicht nur selbst eine Menge Freude haben, sondern es soll auch deinem Pferd Spaß machen.

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Letzte Aktualisierung am 11.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API